Ultraschall–Fettabbau
In der Medizin werden Schallwellen mit großem Erfolg bereits seit 1980 zur Behandlung von Nierensteinen und seit 1990 zur Behandlung von Sehnen- und Muskelerkrankungen eingesetzt. Seit einigen Jahren gibt es Behandlungen mit Ultraschallwellen auch in der dermatologischen Ästhetik. Der Vorteil des Ultraschall-Fettabbau für den Patienten: Die Behandlung ist nicht invasiv, erspart also die mit einer Operation verbundenen Risiken sowie einen Klinikaufenthalt und ist vielseitig einsetzbar. Ob zum Liften, Straffen, Fettabbau oder der Behandlung von Cellulite – Ultraschall, in der Unterhaut fokussiert und gebündelt, zerstört Fettzellen, ohne dabei die Haut und das Gewebe zu verletzen.
Dabei muss grundsätzlich zwischen zwei Anwendungen zum Fettabbau durch Ultraschall unterschieden werden: Thermische Ultraschallsysteme bringen die Fettzellen durch Hitze zum schmelzen. Eine wirkungsvolle Methode, die speziell bei der Cellulite-Behandlung großen Erfolg erzielt. Die Alternative zum „Schmelzen“ ist die „Sprengung“ der Zellen. Dieses zweite Ultraschall-Fettabbau-Verfahren nennt man Kavitation.
Beiden Anwendungen gleich ist, dass das losgelöste Fett über das körpereigene Lymphsystem „entsorgt“ wird. Der Lymphabfluss kann an dieser Stelle der Behandlung zusätzlich durch eine Lymphdrainage unterstützt werden. Die Stärke der Ultraschall-Fettabbau-Methode liegt vor allem in der punktuellen Behandlung von Fettdepots.
| Info: | Der Fettabbau durch Ultraschall hat ebenso wie die Fettabsaugung durch eine Operation gewisse Grenzen. Menschen, die beispielsweise unter der so genannten Fettleibigkeit leiden, benötigen häufig andere Methoden wie zum Beispiel die Therapie mit dem Magenballon. Weitere Informationen auf myBody.de/magenballon. |
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